In seiner rechten Hand hält er eine lange Lanze. Zu seiner linken Seite steht ein Hirsch, den er mit seinem linken Arm am Hals umgreift. An seiner rechten Seite ist ein kleines Tannenbäumchen.
Mit seinem linken Fuß stützt er sich auf einem Baumstumpf ab.
Die Kleidung wirkt bäuerlich und hat einige Falten.
Der Hirsch hat ein strahlendes Kreuz zwischen dem Geweih.
Hubertus lebte einige Zeit als Einsiedler und ernährte sich von der Jagd. Er wird deshalb oft als Jäger dargestellt, dem an einem Karfreitag ein Hirsch mit einem Kruzifix zwischen dem Geweih erschien und ihn zum Glauben bekehrte.
INFO:
Er ist Schutzpatron der Jäger, Schützen, Gießer, Metallarbeiter, Drechsler, Metzger, Optiker und Mathematiker. Er hilft gegen Tollwut der Hunde, Hundebiß und bei Wasserscheue.
Diese Darstellungsform erfordert Aufgrund der Falten und vielen Hinterschneidungen sehr viel Geschick und Erfahrung beim Nachschnitzen des Körpers. Wegen der zusätzlichen Schwierigkeit, das Gesicht und die Hände ausdrucksvoll fertig zu schnitzen, sowie den Hirsch und dessen Geweih schön auszuarbeiten und einzupassen, gehört der Hl. Hubert zum höchsten Schwierigkeitsgrad:
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Der Rohling ist dadurch nur für langjährig erfahrene Schnitzer geeignet!
Um Ihnen das Schnitzen des Rohlings etwas zu erleichtern, können Sie hier auch eine passende Schnitzvorlage herunterladen:
St. Hubertus wurde aus Lindenholz gefertigt.
Lindenholz ist, aufgrund der weichen Beschaffenheit und der oft gleichmäßigen Holzstruktur, eines der beliebtesten Schnitzhölzer.