Martin sitzt auf seinem Pferd und teilt mit dem Schwert seinen Mantel in zwei Teile.
Am Boden liegt ein gehbehinderter, frierender Bettler mit zerfetzter Kleidung und Krückstock, der von Martin das Mantelstück bekommen wird.
Mit seiner römischen Soldatenrüstung, dem Pferd und dem Bettler am Boden ist dieses Motiv ein garantierter Blickfang in Ihrem Haus.
Nach der Legende begegnete Martin als Soldat hoch zu Ross einem frierenden Bettler. Ihm schenkte er die mit dem Schwert geteilte Hälfte seines Mantels. In der folgenden Nacht erschien ihm dann Jesus Christus mit dem Mantelstück bekleidet. Er war es, der Martin als Bettler prüfte.
INFO:
Er ist Schutzpatron der Reiter, Hufschmiede, Weber, Gerber, Schneider, Hoteliers und Gastwirte, Winzer und Müller. Er hilft gegen Ausschlag und Schlangenbiss.
Diese Darstellungsform erfordert Aufgrund der zahlreichen Falten und vielen Hinterschneidungen sehr viel Geschick und Erfahrung beim Nachschnitzen der Körper. Wegen der zusätzlichen Schwierigkeit, die beiden Gesichter und die Hände ausdrucksvoll fertig zu schnitzen, sowie das Pferd schön auszuarbeiten, gehört der Hl. Martin zum höchsten Schwierigkeitsgrad:
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Der Rohling ist dadurch nur für langjährig erfahrene Schnitzer geeignet!
Um Ihnen das Schnitzen des Rohlings etwas zu erleichtern, können Sie hier auch eine passende Schnitzvorlage herunterladen:
St. Martin wurde aus Lindenholz gefertigt.
Lindenholz ist, aufgrund der weichen Beschaffenheit und der oft gleichmäßigen Holzstruktur, eines der beliebtesten Schnitzhölzer.