In seiner rechten Hand hat er seinen Wanderstab, den Stenz.
Um seine linke Schulter hängt sein Proviantbündel, dass er kompakt zusammengeschnürt hat.
Das Gewand entspricht der traditionellen Wanderschaftskleidung: Ein schwarzer Hut mit breiter Krempe, Weste, Jackett und weite Schlaghosen in der traditionellen Zimmemannsfarbe "Schwarz".
Die Walz bezeichnet die Wanderjahre / Wanderschaft zünftiger Gesellen nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit.
Diese Wanderschaft war seit dem späten Mittelalter bis zur beginnenden Industrialisierung eine der wichtigsten Voraussetzungen die Prüfung zum Meister zu beginnen.
Die Gesellen sollten dadurch vor allem neue Handwerkspraktiken, Lebenserfahrung und andere Orte und Regionen kennenlernen.
Viele Leute sprechen vom "Hamburger Zimmermann", da die oben gezeigte Kleidung ursprünglich von den Hamburger Wasserträgern und Schiffszimmerleuten abstammt, die dann erst von den Wandernden übernommen wurde. Vorher trugen die Handwerker was sie gerade hatten und ihnen praktisch erschien.
Die Darstellungsform erfordert Aufgrund der Hinterschneidungen einiges an Geschick beim Ausschnitzen des Körpers. Wegen der zusätzlichen Schwierigkeit, das Gesicht und die Hände ausdrucksvoll fertig zu schnitzen, gehört dieser Zimmermann zum anspruchsvolleren Schwierigkeitsgrad:
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Der Rohling ist dadurch nur für bereits geübte Schnitzer geeignet!
Um Ihnen das Schnitzen des Rohlings etwas zu erleichtern, können Sie hier auch eine passende Schnitzvorlage herunterladen:
Dieser Hamburger Zimmerergeselle auf der Walz wurde aus Lindenholz gefertigt.
Lindenholz ist, aufgrund der weichen Beschaffenheit und der oft gleichmäßigen Holzstruktur, eines der beliebtesten Schnitzhölzer.