Mit beiden Händen steuert sie ihren fliegenden Besen, auf dem sie gerade "reitet".
Wie bei Hexensagen üblich hat sie eine große, hässliche Nase mit einer dicken Warze darauf.
Sie ist auch mit zerfetzter Kleidung und löchrigen Schuhen dargestellt.
Dieses Motiv ist ohne Sockel und daher nur zum Hängen an eine Schnur oder ein Seil geeignet, um den effekt der fliegenden Hexe zu verstärken.
Eine Hexe ist im Volksglauben meist weiblich und mit Zauberkräften ausgestatten. Bei der Christianisierung wurden diese häufig mit dem Teufel im Bunde geglaubt und daher als unheilbringende Personen verfolgt.
Die relative schlichte Darstellung erfordert augfrund einiger Hinterschneidungen etwas Geschick beim Ausschnitzen des Körpers. Wegen der Schwierigkeit, das Gesicht und die Hände ausdrucksvoll fertig zu schnitzen, sowie den Besen richtig anzupassen, gehört diese Hexe zum anspruchsvolleren Schwierigkeitsgrad:
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Der Rohling ist dadurch nur für bereits geübte Schnitzer geeignet!
Diese, auf ihrem Besen reitende, Hexe wurde aus Lindenholz gefertigt.
Lindenholz ist, aufgrund der weichen Beschaffenheit und der oft gleichmäßigen Holzstruktur, eines der beliebtesten Schnitzhölzer.