Hufmesser Schleifmaschine "St.Pierre"

Hufmesser Klauenmesser Schleifmaschine
+ Bonus: Atemschutzmaske und Sichtschutzbrille
Hufrinnmesser Bandschleifmaschine
Rinne Finne Bogen (Hook) schleifen
auch für Innenseite der Rinne
gerade oder Double-S Klingen polieren
Klinge und Finne außen abziehen
Hufmesser polieren
oder Phasenanschliff polieren
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Zum schnellen Schleifen aller Hufmesser. Auch für die Rinnen-Innenseite! Wer den Innenbogen... mehr
Produktinformationen "Hufmesser Schleifmaschine "St.Pierre""

Zum schnellen Schleifen aller Hufmesser. Auch für die Rinnen-Innenseite!

Wer den Innenbogen der Finne schleifen wollte musste sich bisher mit Feile oder Dremel zu helfen wissen.
Dank des Erfinders "Mitch St.Pierre" aus den USA ist dies nun vorbei.

Mit den bisher bekannten Maschinen-Systemen ist nur das Schleifen und Schärfen der langen Messerklingen und der Außenseite des Rinnenbogens möglich, nicht jedoch die Schärfung der Innenseite (so wie die meisten Hufmesser vom Hersteller auch ausgeliefert werden). Wer die Finne innen dauerhaft nicht schärft, oder immer nur von außen bearbeitet, erzeugt mit der Zeit nur noch ein "Kratzen" anstatt eines Schnittes.

Mit der St.Pierre Hufmesser-Bandschleifmaschine können Sie nun, dank extrem flexibler Schleifbänder, auch auf der Innenseite der Bögen schleifen.
Zusammen mit der montierten Filzscheibe zum Abziehen der Klinge erreicht man ein aussergewöhnlich scharfes Ergebnis!
Dabei spielt es keine Rolle ob es eine rechtes oder linkes Hufmesser ist, vom Hersteller außen oder innen angeschliffen wurde, oder ob es eine gerade oder Double-S Klingenform hat. Das dünne, superflexible Schleifband passt sich JEDER Klingen- und Rinnenform an.


Lieferumfang:
- modifizierter Bandschleifer nach "Mitch St.Pierre" wie abgebildet;
- 2x flexibles Schleifband mit 120er Körnung (für neue, spitzere Phasenanschliffe und um Beschädigungen der Klinge zu entfernen)
- 3x superflexibles Schleifband mit 400er Körnung (für die Rinne/Finne und das Nachschärfen unbeschädigter Klingen)
- 1x Filzscheibe zum Abziehen;
- 500gr. Carbo-Polierpaste (PP16);
- Atemschutzmaske (AM01)
- Sichtschutzbrille (SB01)


Technische Daten der Maschine:

- Leistung 300 Watt;
- 3000 U/min.
- 230V Netzanschluss;
- Schleifband 900x12mm;
- Filzscheibe 150x7mm; 

Wenn Sie später am Huf arbeiten, empfehlen wir zum Schutz Ihrer Hände vor Schnittverletzungen unseren feinfühligen Schnittschutzhandschuh!
 
WICHTIG:
Die Grundmaschine der St.Pierre-Version ist ein anderes Maschinen-Modell aus einem anderen Einsatzbereich. Bedingt durch den massiven Umbau sind Lackschäden (Kratzer/Abplatzer und grobe Trennschleifer-Spuren) am Gehäuse.

Weiterführende Links zu "Hufmesser Schleifmaschine "St.Pierre""
Video "Hufmesser Schleifmaschine "St.Pierre""

Wichtige Hinweise zum Aufbau bzw. zur Vorbereitung der Maschine:

Richtige Handhabung zum Schleifen:

Hier noch ein Erklär-Video des Erfinders "Mitch St.Pierre":

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Kundenbewertungen für "Hufmesser Schleifmaschine "St.Pierre""
17.12.2018

der Umbau machts

Schnelle Lieferung, Schleifmaschine ist in einem sehr guten Zustand angeliefert worden. (Maschine wurde wie angekündigt umgebaut), sie funktioniert auch gut. Dank Video kurze Einarbeitungszeit. Weiter so!

30.06.2018

Profiwerkzeug für Könner

Vorab, dem Bericht von K. Recke ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
Ihre ausführliche Beschreibung und das Video von Herrn Spangler sind sehr hilfreich zu Beginn. Danach muss jeder für sich eine optimale Arbeitsweise herausfinden. Ab diesem Zeitpunkt macht es richtig Spaß auch den ältesten Hufmessern wieder eine tolle Schärfe zu verpassen. Für das finish würde ich die Schwabbelscheibe (auch bei Herrn Spangler erhältlich) der Filzscheibe vorziehen. Empfehlung: wer mehreren Pferden pro Woche die Hufe bearbeiten will, kommt an der „St. Pierre“nur schwer vorbei.

08.04.2018

Die Lösung für Hufmesser

Schon lange suchte ich nach einer Maschine, die innerhalb kurzer Zeit mit einem Handgriff Hufmesser (inkl. Finne) schleift. Hier bin ich fündig geworden! Mit dieser Maschine kann ich 10 Hufmesser in wenigen Minuten messerscharf schleifen. Vorher saß ich stundenlang mit Dremel und Handwerkszeug und habe wenige Hufmesser geschliffen.

Kurze Bewertung:
+ schnell
+ sehr scharfe Messer
+ wenig Verbrauchsmaterial
anfangs etwas schwierig im Umgang


Ausführlicher Bericht:
Die Maschine ist einfach aufgebaut. Links das Schleifband, welches ausgewechselt und variabel eingespannt werden kann, rechts eine Abziehscheibe.
Zunächst muss das Einspannen des Schleifbandes geübt werden. Man kann es in der Spannung variieren, dabei sollte es nicht herausrutschen, wenn man mit dem Messer zu schleifen beginnt. Das richtige Einspannen hat man schnell raus. Zunächst spannte ich relativ fest ein, nachdem die Handhabung des Messers an der Maschine generell besser wurde, konnte ich auch das Band lockerer einspannen.

Zu Beginn nahm ich ein Paar ältere Messer, um den Umgang mit der Maschine zu üben. Dieses waren zwar nach der „Übungsphase“ kaputt, danach hatte ich aber den Dreh raus.

Vor dem ersten Versuch mit Messer sollte man sich das Erklärvideo ansehen. Hier werden wertvolle Tipps gegeben. (Ich finde, das Messer wird dort sehr flach zum Schleifband gehalten, ich schleife das Messer wesentlich steiler am Band.) Bevor ich die Maschine eingeschaltet habe, habe ich am Band die Handhabung „trocken“ probiert.
An der laufenden Maschine ist es kein Problem die lange Seite des Messers zu schärfen. Hier hat man den richtigen Winkel und die richtige Druck-Intensität schnell heraus.
Die Finne ist etwas schwieriger zu schleifen. Man sollte nicht zu lange am Band verweilen, da sehr schnell eine Furche im Messer entsteht. Ist diese einmal ausgeprägt, rutscht das Band immer wieder in die Furche und vergrößert diese. Darum habe ich, nachdem die Furche schon durch das halbe Messer ging, einmal mit einem groben Schleifstein die komplette Schneide bis zur Furche heruntergeschliffen und das Messer nochmal komplett neu angeschliffen (Hier habe ich dann das einzige Mal auch das grobkörnige Band genommen, weil es lange dauerte, bis wieder eine Schneide entstand).

Danach ging alles ganz schnell. Nachdem die Übungsmesser wieder scharf waren, nahm ich meine Arbeitsmesser. Es dauert nur wenige Sekunden, dann sind bereits angeschliffene Messer wieder scharf. Auch wenn sie die ersten Male nicht perfekt gerade aussehen, sollte man nicht unterschätzen wie scharf sie schon sind.

Wichtig ist, dass man ein rechtes und ein linkes Messer benutzt, da die Handhabung mit der Maschine beides Mal anders ist. Man sollte probieren ob man die Messer lieber mit der Schleifrichtung oder gegen die Schleifrichtung hält. Ich komme super damit zurecht die Schneide gegen die Schleifrichtung zu halten und nach dem ersten Schliff der langen Kante direkt in die Finne hinein zu gehen.

Es dauert eine Weile, bis man den Dreh raus hat. Aber Herr Spangler scheut auch keine Mühe, indem er immer Tipps zu Verbesserungen gibt.
Diese Maschine erleichtert die Arbeit eines Hufbearbeiters immens!

03.03.2018

erfordert Übung, sehr gutes Schleifergebnis

Die Benutzung der Schleifmaschine "St. Pierre" erfordert etwas Übung, vor allem, wenn man damit die Rinne des Hufmessers schärfen möchte. Hier sollte man unbedingt mit alten Messern beginnen, aber es lohnt sich. Die Schwierigkeit besteht darin, keinen vorgegebenen Winkel oder eine sonstige "Anlehnung" zu haben. Um ein gutes Schleifergebnis zu erzielen, muß man Gefühl für die Handhabung entwickeln. Hier liegt meines Erachtens nach aber auch der große Vorteil: durch diese Bewegungsfreiheit lassen sich auch ältere Hufmesser mit einer nicht mehr optimalen Klinge problemlos schärfen. Die Filzscheibe habe ich nicht in Benutzung. Meist reicht mir ein "Abziehen" mit dem feinen 400er Schleifband völlig aus.

FAQ 2
Auch mit Schwabbelscheibe lieferbar?

Frage:

Wäre die St.Pierre-Maschine auch mit Schwabbelscheibe, anstatt der Filzscheibe, realisierbar?

Antwort:

Von den Abmessungen her würde nur eine kleinere Schwabbelscheibe mit 150mm-Durchmesser und 12er-Lochstanzung (PS03) passen. Theoretisch also, ja.
Aber: Wegen der Drehrichtung des Motors nach Vorne (zum Körper hin) kann ich die weiche Schwabbelscheibe absolut nicht dazu empfehlen. Die Filzscheibe ist schon gefährlich - die Schwabbelscheibe aber noch bedeutend mehr.
Zudem wäre die Bewegungsfreiheit mit einer kleinen, breiten Schwabbelscheibe stark eingeschränkt.
Spielen Sie mit dem Gedanken NUR eine dünne Schwabbelscheibe für die Rinne zu montieren, so können Sie damit aber auf Dauer die langen Klingen nicht ausreichend polieren.

Diamantschleif- oder schärfstab.. mehr baucht es nicht!

Frage:

Ich benutze einen konischen Diamantschleifstab. Ein kleines, erschwingliches Werkzeug, klappbar, passt in jede Hosentasche und funktioniert seit Jahren hervorragend.
Grobe Scharten lassen sich mit einem schlanken Diamantschärfstab ruckzuck auswetzen.
Mehr braucht es nicht!

Antwort:

Die Schneiden sind aber damit nicht scharf. Das erwähnte händische Schärfmaterial schafft niemals die Schärfe wie „modernere“ Materialen.
Ganz genau betrachtet (mit Lupe) haben Sie die ganze Schneide voller Riefen und Kratzer – was mit Polierpaste und Abziehscheibe zu einer spiegelnden Oberfläche werden würde.
Ein scharfe Schneide muss immer poliert/abgezogen werden. Daran führt kein Weg vorbei.

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